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Archive for Oktober 2011

„There is an app for that…“ – aus dem Schuhkarton wird eine digitale Galerie (Shoebox app)

There is an app for that“ war ja DER Werbeslogan (nicht nur der deutschen Telekom) seit dem es das iPhone 3 zu bewerben galt, ob er es davor schon war weiß ich nicht mehr, aber damals ist er einem ziemlich oft um die Ohren gflogen.

Jetzt gibt es da so eine App, die diesem Slogan auch wirklich gerecht wird, sodass ich denke es lohnt sich, sie zu erwähnen.

Um was geht es also?
Um den Schuhkarton voll mit alten Bildern, genau den, den man schon seit Jahren mal einscannen möchte, aber leider findet man immer ein noch bessere Ausrede es nicht zu tun.
Mit „SHOEBOX“ von 1000memories.com soll das nun vereinfacht werden und blitzschnell gehen.

Nach dem Download der App muss man erst ein Konto anlegen, da Shoebox die Bilder online abspeichert. Alternativ kann man sich auch mit seinem Facebook Konto anmelden sofern vorhanden.
Nach dem Anmelden erfolgt eine kurze Einweisung (nach unten scrollen damit es weiter geht) die einem die Anwendung erklärt.
Zu guter Letzt kann man auch noch die Alben mit Freunden oder Familienmitgliedern teilen und damit auch deren Bilder sehen (also mal wieder aufpassen, wen man da einlädt ;)).

Prinzipiell ist die Idee eigentlich recht banal, seit dem iPhone 4S ist es aber auch gut umzusetzen, denn mit der 8MB Kamera kann man ja wirklich gute Fotos machen.
Also, mit der App macht man nichts anderes, als die ganzen Fotos im Schuhkarton, oder in welchem Behältniss auch immer man sie aufbewahrt, abzufotografieren mit Shoebox, geradezurichten mit wenigen Fingerstrichen, und fertige ist der „scan“.

Sicherlich ist das nicht in der Qualität wie wenn man das Foto auf einen hochwertigen Scanner legt, aber a) geht es viel schneller, b) ist die Qualität (abhängig vom Licht und dem eigenen Geschick) wirklich brauchbar und c) es macht mehr Spass und man macht es eventuell dann doch mal im Vergleich zu d) die Bilder bleiben auf ewig im Karton 😉

Einfach mal testen, denn die App ist kostenlos. Ich finde die Ergebnisse jedenfalls nicht so schlecht, habe aber selber nur ein iPhone 4 und kann nicht beurteilen wie die Bilder mit dem 4S werden, da ich aber schon diverse Bilder des 4S persönlich gesehen habe, kann ich mir nur vorstellen, dass das ganz gut wird.

Viel Spass damit!

Hier nochmals der Link zum Download direkt aus dem App Store –> Shoebox @ itunes

 

Lytro has finally arrived

Aus gegebenem Anlass, die offizielle Vorstellung der Lytro Kamera am gestrigen Tag, muss ich doch nun endlich mal wieder etwas posten in meinem Blog.
Seit dem letzten Jahr hatte ich zwar zig Themen zu denen ich etwas schreiben wollte, aber irgendwie kam dann doch immer etwas dazwischen 🙂

So, nun aber, zurück zur Überschrift… ja, endlich ist sie da, und ja, endlich kann man sie (die Kamera) auch (theoretisch) kaufen.
Wäre da nicht der kleine aber feine Haken, dass man einen Wohnsitz in den USA haben muss und dazu im Besitz eines MACs sein sollte, denn aktuell gibt es noch keine Windows-Version der benötigten Software.

Aber was ist denn nun eigentlich die Lytro…

Kurz gesagt, die (vermutliche) Revolution in der Fotografie. Einfach ausgedrückt gibt es mit Lytro keinen Fokus mehr, denn man fokusiert nicht wie gewohnt vor dem abdrücken, sondern man macht einfach ein Abbild der Szene, und das ohne jegliche Verzögerung da ja nicht scharfgestellt werden muss als folge des entfallenen Fokus, sondern man stellt den gewünschten Fokuspunkt erst am PC am jeweiligen Bild ein.
Das Bild kann man dann wie gewohnt drucken, speichern, weiter bearbeiten, oder, und darauf legt Lytro großen wert, man kann die Bilder im Originalzustand über die bekannten Plattformen (aktuell bevorzugt Facebook) posten dort kann dann jeder Betrachter selber am Fokus rumspielen.

Ich vermute mal, halbwegs ernsthafte Fotografen werden wohl eher das Bild so speichern, wie sie es haben wollen, und dann das statische Bild wie bisher auch veröffentlichen, aber für manche ist es bestimmt eine witzige Spielerei.

Nun aber nochmals zur Kamera, wobei „Kamera“ beim ersten Blick auf das Gehäuse ein vermutlich doch eher weit her geholter Begriff sein mag, denn wie eine gängige Kamera sieht sie wahrlich nicht aus.

Noch ein Wort zu meiner „Entwicklungsgeschichte“ mit Lytro:
Gehört, besser gelesen, habe ich davon zum ersten Mal Anfang des Jahres, wo weiß ich leider nicht mehr genau, konkreter wurde es dann am 22. Juni, da hat mir mein News Reader „feedly“ den Post auf mashable geliefert (damals allerdings noch ohne das Bild der Kamera) –> LINK
Daraufhin habe ich mich auf der Lytro Webseite sofort angemeldet, denn es hieß man könne sich anmelden um sich für den Launch gleich ein Exemplar zu reservieren. Gesagt getan.
Promt kamen Mails von Lytro in regelmäßigen Abständen mit Umfragen über die eigenen Fotografie-Vorlieben, Gewohnheiten, wie und wo man am ehesten Bilder im Web veröffentlicht (anscheinend haben 90% bei der Frage Facebook angegeben, denn das ist nun anscheinend erstmal die bevorzugte Plattform) und so weiter und so fort.
Die Umfragen habe ich auch imer brav mitgemacht, denn ich wollte unbedingt die Kamera haben 🙂

Gestern, 19.10. kam dann also auch promt die Mail von Lytro, dass ich nun mein Exemplar bestellen darf… dann kam das Kleingedruckte und die Enttäuschung war groß.
Wie gesagt, Wohnsitz in den USA, und ohne MAC keine Software, ohne Software kein Fokus 😦

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun denn, werde ich also noch ein bisschen warten müssen, bis ich selber damit rumexperimentieren kann.

Genug, hier, Bilder, Videos, Funktionsbeschreibungen,… „the whole nine yards“ 🙂

LYTRO

„Hands on“ bei engadget

Lichtfeldkamera von Lytro bei photoscala (mit etwas technischer Beschreibung)

Und noch ein paar Links generell zum Launch der Kamera:

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